geerdet
sein
..... sind Hochsensible Kinder (HSK), welche aufgrund ihrer feinen Sinnesorgane Details, Feinheiten und Stimmungen wahrnehmen, die Anderen entgehen. Äußere Reize (Lärm, Gerüche, Berührungen, visuelle Eindrücke, .....) und innere Reize (Gedanken, Ängste, Sorgen, .....) werden durch das erheblich empfindlichere Nervensystem schneller, gründlicher, ausführlicher und tiefer verarbeitet. Das neuronale System verfügt durch diese erhöhte Reizaufnahme über eine erhebliche Menge an subtilen Informationen, dh diese Kinder denken viel nach, hinterfragen viel und erleben auf der Gefühlsebene alles intensiver.
Hochsensiblen Kindern fällt es daher schwer, mit der alltäglichen, stetigen Flut an Reizen umzugehen. Dies stört ihre Konzentration erheblich und kann zu massiver Reizüberflutung führen, was für diese Kinder hochgradigen inneren Stress bedeutet. Selbst einfachste Dinge geraten für HSK dann aus dem Gleichgewicht, sie wirken wie "von einem anderen Stern". Nicht selten wird Hochsensibilität als AD(H)S fehlinterpretiert. Bei Hochsensibilität handelt es sich um eine neurobiologische Eigenschaft, besser gesagt eine Gabe, die bei Kindern ebenso wie bei Erwachsenen zu einer erweiterten Wahrnehmung führt.